Die Künstlerkolonie Nidden FE 701

Edith Wirth, Italienblick in Nidden
Edith Wirth, Italienblick in Nidden, Aquarell, um 1915

Um dem Akademiebetrieb und der Verstädterung zu entfliehen, fanden sich im 19. Jahrhundert häufig Künstler an abgelegenen landschaftlich besonders reizvollen Orten zusammen. Eine solche sogenannte Künstlerkolonie bildete sich erstmals um 1840 in Barbizon bei Paris. In Deutschland bevorzugten die Maler Anfang des 20. Jahrhunderts Orte wie Worpswede, Dangast, Hiddensee und Ahrenshoop. Nidden, ein idyllisches Fischerdorf auf der Kurischen Nehrung in Ostpreußen, war künstlerischer ?Freiluftort? hauptsächlich für Maler der nahe gelegenen Königsberger Kunstakademie aber auch der Königlichen Akademie der Künste in Berlin. Die Faszination der Landschaft, die Klarheit der Farben und der blaue Wolkenhimmel im gleißenden Licht übten auf Maler verschiedener Generationen und Stilrichtungen große Anziehungskraft aus. Neben dem Naturalismus und Impressionismus hielt 1909 mit Max Pechstein auch der Expressionismus Einzug in Nidden und beeinflusste Künstler der klassischen Moderne.

Dieser farbige Exkurs vor ausgewählten Bildern soll die Besucher dazu inspirieren, selbst eine beliebte Freilufttechnik, die Aquarellmalerei, auszuprobieren.

Führung mit Praxisteil (- auch als Erwachsenen-Geburtstag buchbar!)

Dauer:

120 Minuten

Kosten:

85,00 Euro (inkl. Eintritt + Material)

Teilnehmer max.:

15 Personen

Besonderes:




 

Anmeldung:


Telefon:

+49 (0) 4131 75995-0

Fax

+49 (0) 4131 75995-11

Email:

fuehrungen(at)ol-lg.de

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