Um dem Akademiebetrieb und der Verstädterung zu entfliehen, fanden sich im 19. Jahrhundert häufig Künstler an abgelegenen landschaftlich besonders reizvollen Orten zusammen. Eine solche sogenannte Künstlerkolonie bildete sich erstmals um 1840 in Barbizon bei Paris. In Deutschland bevorzugten die Maler Anfang des 20. Jahrhunderts Orte wie Worpswede, Dangast, Hiddensee und Ahrenshoop. Nidden, ein idyllisches Fischerdorf auf der Kurischen Nehrung in Ostpreußen, war künstlerischer ?Freiluftort? hauptsächlich für Maler der nahe gelegenen Königsberger Kunstakademie aber auch der Königlichen Akademie der Künste in Berlin. Die Faszination der Landschaft, die Klarheit der Farben und der blaue Wolkenhimmel im gleißenden Licht übten auf Maler verschiedener Generationen und Stilrichtungen große Anziehungskraft aus. Neben dem Naturalismus und Impressionismus hielt 1909 mit Max Pechstein auch der Expressionismus Einzug in Nidden und beeinflusste Künstler der klassischen Moderne.
Dieser farbige Exkurs vor ausgewählten Bildern soll die Besucher dazu inspirieren, selbst eine beliebte Freilufttechnik, die Aquarellmalerei, auszuprobieren.
Führung mit Praxisteil (- auch als Erwachsenen-Geburtstag buchbar!)
Dauer: | 120 Minuten |
Kosten: | 85,00 Euro (inkl. Eintritt + Material) |
Teilnehmer max.: | 15 Personen |
Besonderes: |
|
|
|
Anmeldung: |
|
Telefon: | +49 (0) 4131 75995-0 |
Fax | +49 (0) 4131 75995-11 |
Email: |
Von Wildschützen und Mördern - Wilddieberei in Ostpreußen und anderen Revieren
Di, 7. Februar 2012 - 14:30 Uhr
![]() |
|
Vortrag von Dr. Christoph Hinkelmann im Rahmen der Reihe "Museum erleben"
Lange Nacht: Flöten mit und ohne Live-Elektronik
So, 12. Februar 2012
![]() |
|
Eröffnungskonzert der Reihe "Tradition und Fortschritt. Neue Musik im Museum" mit Prof. Helmut W. Er...