Geschichte Deutschlands nach 1945 im europäischen Kontext
Was bedeutet Flucht und Verlassen der Heimat für den einzelnen Menschen, wenn er nahezu alles verloren hat und in einer ihm fremden neuen Heimat ankommt, die nicht auf ihn gewartet hat? Was sind seine liebsten Dinge, die er mitnimmt? Wie kommt er in der neuen Heimat zurecht, kann er sich integrieren und wie verarbeitet er seine Erinnerungen?
Vor der Nachgestaltung einer Fluchtszene im Museum soll die Auseinandersetzung mit diesen Fragen dazu beitragen, eine verständnisvollere Sichtweise für die Kriegsgeneration, die dies erlebt hat, aber auch für heutige Menschen mit Migrationshintergrund zu erwecken. Ein originaler Fluchtkoffer lässt Dinge zum Vorschein kommen, die stutzig machen. Manchmal sind Kinder mit Migrationshintergrund in der Klasse, die sogar aus Kriegsregionen stammen und selbst ähnliches erlebt haben. Oft ist es das erste Mal, dass sie ihren Mitschülern von ihren Erfahrungen berichten können.
Auf Wunsch haben die Kinder und Jugendlichen auch die Möglichkeit, einen Zeitzeugen zu befragen.
Für Schulklassen 9 bis 12
Dauer: | 1 ½ bis 2 Stunden (bei Zeitzeugenbefragung) |
Kosten: | 2,00 Euro pro Person |
Teilnehmer max.: | 30 Schüler |
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Anmeldung: |
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Telefon: | +49 (0) 4131 75995-0 |
Fax | +49 (0) 4131 75995-11 |
Email: |
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