Die vom Kulturreferat für Ostpreußen angebotenen Studienreisen erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Sie vermitteln Kenntnisse über die Geschichte Ostpreußens, fördern grenzüberschreitende Kontakte und Begegnungen und haben meist Themenschwerpunkte zum Inhalt. Die Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland und sogar aus dem europäischen Ausland.
2009 ging die Reise auf den Spuren von Marion Gräfin Dönhoff anlässlich ihres 100. Geburtstages durch das nördliche und südliche Ostpreußen. Dieses Jahr fand die Reise vom 11. bis zum 19. September unter dem Motto Burgen des Deutschen Ordens statt. Die wissenschaftliche Leitung der Reise hatte Malgorzata Jackiewicz-Garniec, polnische Kunsthistorikerin und Denkmalpflegerin, Autorin des Buches "Burgen im Deutschordensstaat Preußen".
Die Reise begann mit der Besichtigung der größten gotischen Backsteinburg Europas in Malbork/Marienburg. Weitere Stationen der Reise waren unter anderem die Burgen in Kwidzyn/Marienwerder, Szymbark/Schönberg, Ostroda/Osterode, Nidzica/Neidenburg, Olsztyn/Alleinstein und Reszel/Rössel.
Weitere Höhepunkte der Reise waren: Schifffahrt auf der Mauersee, Besuch im "Salon Marion Dönhoff" in Galkowo, in dem anhand von Büchern, Ton- und Bilddokumenten den Besuchern das Leben und Werk von Marion Gräfin Dönhoff näher gebracht wird. Der Salon wird von Renate Marsch-Potocka, der langjährigen Korrespondentin der Nachrichtenagentur dpa, geführt. Sehr bewegt hat die Teilnehmer die Besichtigung der ehemaligen Friedhofshalle "Bet Tahara" (hebr. Haus der Reinigung) in Olsztyn/Allenstein. Das Haus wurde in den Jahren 1912-1913 nach den Plänen des weltberühmten deutsch-jüdischen Architekten Erich Mendelsohn errichtet und ist eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse jüdischen Lebens im Ermland.
Es waren sehr intensive Reisetage mit vielen Eindrücken und warmherzigen Begegnungen.
Wochenend-Workshop über die Welt der Ikonen
Sa, 28.05.2011, 11:00 - 17:00 Uhr
So, 29.05.2011, 11:00 - 16:00 Uhr
Leitung: Elena Steinke
Kosten: 30,- Euro inkl. Material
Vorherige Anmeldung unter a.kern@ol-lg.de oder telefonisch unter 04131-7599515 erforderlich
Mit Ikonen werden Kultbilder der Ostkirche bezeichnet. Mit ihnen blicken wir in eine jahrtausende alte Tradition gestalteter Heiligenverehrung.
In unserem Workshop haben Sie als Kunst- und Kulturinteressierte die Gelegenheit, in die magische Welt der Ikonen einzutauchen und selbst ein ikoneninspiriertes Bild zu malen. Durch die Kombination einer vorgegebenen zeichnerischen Form mit freier Malerei wird Ihr persönliches Ikonenbild entstehen. Der Workshop beginnt mit einer Einführung in die Entstehung und Bedeutung der Ikonen und die Verankerung der Ikonenmalerei im Symbolgefüge des orthodoxen Gottesdienstes.
Elena Steinke, geboren in Kaliningrad/Königsberg, ist eine in der Sowjetunion klassisch ausgebildete, diplomierte russische Künstlerin. Bis 2000 leitete sie ein Design-Büro in ihrer Heimatstadt und lehrte an verschiedenen öffentlichen Institutionen. Ihre Arbeiten befinden sich u. a. in Kaliningrader Museen und im Besitz der dortigen orthodoxen Kirche. Seit 2001 lebt und arbeitet sie in Breklum/Nordfriesland.
Vor 200 Jahren, am 19. Juli 1810, starb mit der preußischen Königin Luise die bis heute beliebteste deutsche Königin. Aus diesem Anlass zeigt das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg vom 17.07. bis 17.10.2010 eine Sonderausstellung "Luise - Mythos und Leben", die sich dem Leben und Wirken der lange vor Prinzessin Diana als "Königin der Herzen" genannten Monarchin widmet.
Im Rahmen dieser Ausstellung veranstaltete die Kulturreferentin am Ostpreußischen Landesmuseum vom 30. Juli bis 1. August 2010 eine Studienreise: "Auf den Spuren von Königin Luise". Diese kunsthistorisch geprägte Reise führte uns zu einigen wichtigen Lebens- und Wirkungsstätten der Königin: nach Neustrelitz, Hohenzieritz, Berlin und Paretz.
Wochenend-Workshop über die Entstehung eines Holzschnitts
Sa, 05.06.2010, 11:00 - 17:00 Uhr
So, 06.06.2010, 11:00 - 16:00 Uhr
Leitung: Marie-Luise Salden
Kosten: 30,- Euro inkl. Material
Mit der ältesten Drucktechnik der Welt lassen sich besonders kontrastreiche und expressive Bilder herstellen. Wie ein Holzschnitt vorbereitet wird, welche Werkzeuge notwendig sind - diese Fragen klärten wir, bevor wir selbst ans Werk gingen und uns in dieser besonderen Technik versuchten.
Marie-Luise Salden arbeitet als Künstlerin in den Bereichen Farbholzschnitt, Tusch- und Kreidezeichnungen und Aquarell-Malerei. Ihre Arbeiten sind in vielen Sammlungen und Museen vertreten. Marie-Luise Salden ist freie Mitarbeiterin im Käthe Kollwitz Museum in Köln.
Internationales Schulprojekt vom 16.05.2010 bis 22.05.2010 in Sorkwity/Polen
In Sorkwity/Polen trafen sich Schüler aus Polen (Gymnasium in Nidzica) und Deutschland (Gymnasium in Rotenburg). Inmitten der wunderschönen Landschaft haben sie ihre Kenntnisse über die wechselreiche Geschichte Ostpreußens vertieft und sich intensiv mit den Künstlern aus dem ehemaligen Ostpreußen beschäftigt. Mit großem Engagement und viel Spaß malten sie Bilder, in denen sie sich mit dem Gelernten und mit der Landschaft auseinandersetzten. Ausflüge nach Olsztyn und Mragowo rundeten das Programm ab. Besonders interessant waren der Rundgang im Museum für Ermland und Masuren und der Besuch der Galerie für moderne Kunst in Olsztyn. Am Abend war Zeit für Begegnung bei Film, Musik und Tanz.
Es war eine intensive Woche mit vielen Eindrücken und eine von Freundschaft geprägte deutsch-polnische Jugendbegegnung.
Internationaler Museumstag "Welt im Wandel - Museen im Wandel"
So, 20. Mai 2012
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"Welt im Wandel - Museen im Wandel"
Ein bunter Querschnitt - nicht nur durch Ostpreußen und sein M...
Geniale kleine Welt. Blick in das Schaffen des Malers Horst Skodlerrak (1920-2001)
Dienstag, 22. Mai 2012 - 14:30 Uhr
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Vortrag von Dr. Jörn Barfod in der Reihe "Museum erleben"