8. Juni 2012 bis 14. Oktober 2012
Im Rahmen des 32. Internationalen Hansetages in Lüneburg findet in unserem Haus eine besondere Ausstellung über die Hanse statt.
Die so genannte "Deutsche Hanse" als mittelalterlicher Verbund von Kaufleuten und Städten fasziniert bis heute. Dieser Bund erstreckte sich von den Küsten Englands über Mittel- und Nordeuropa bis zum russischen Nowgorod. Somit stellte die Hanse auch eine wesentliche Brücke zwischen Lüneburg, Norddeutschland, Ostpreußen und dem Baltikum im ausgehenden Mittelalter dar.
Die Ausstellung "Vertraute Ferne" nimmt sich der Faszination Hanse an und setzt neue Maßstäbe, in dem es neueste und außergewöhnliche Forschungserkenntnisse zur Hanse aufgreift. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf den handelnden Akteuren selbst, also den Kaufleuten und den mit ihnen verbundenen Personenkreis und nicht auf den Hansestädten.
Einen besonderen Reiz der Ausstellung stellt die Vielfalt von originalen, ausgefallenen und in dieser Zusammenstellung noch nie gezeigten Exponaten dar. Dabei wird die Hanse in fünf Themenbereichen beleuchtet.
So lässt sich anhand der schriftlichen Quellen des Lüneburger Stadt-, aber auch anderer Archive die Arbeit des Rates und seine Verbindungen in die Welt der Hanse auf vielfältige Art und Weise zeigen. Archäologische Funde geben einen Einblick in den Alltag und spiegeln Handelsströme, Tradition und Innovation in der handwerklichen Produktion wider. Auch die überwältigenden Schätze hansischen Wohlstands werden zu sehen sein.
Die Ausstellung verspricht eine einzigartige Reise in die Welt der Hanse und eine Schau von ungewöhnlichen wie seltenen Exponaten mit vielen Überraschungen.
Mythos und Wirklichkeit der Herrenhäuser im Baltikum
1. Dezember 2012 bis 14. April 2013
Eine Ausstellung in Kooperation mit der Deutschbaltischen Kulturstiftung Lüneburg und der Carl-Schirren-Gesellschaft Lüneburg.
Die komplexe wie faszinierende Welt der Herrenhäuser prägte Jahrhunderte lang den ländlichen Raum im Baltikum, bis sie im 20. Jahrhundert ein gewaltsames Ende fand. Die Ausstellung will diesen erinnernswerten Teil nicht nur deutscher Kultur ins Bewusstsein rufen.
Mit vielen Mythen behaftet, scheint die Erinnerung von Deutschbalten, Esten und Letten jedoch nicht immer ausreichend scharf. Was hat heute noch Bestand?
Mythos oder Wirklichkeit?
Internationaler Museumstag "Welt im Wandel - Museen im Wandel"
So, 20. Mai 2012
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"Welt im Wandel - Museen im Wandel"
Ein bunter Querschnitt - nicht nur durch Ostpreußen und sein M...
Geniale kleine Welt. Blick in das Schaffen des Malers Horst Skodlerrak (1920-2001)
Dienstag, 22. Mai 2012 - 14:30 Uhr
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Vortrag von Dr. Jörn Barfod in der Reihe "Museum erleben"