Das kalte Blut

Di, 19. September 2017 um 19:30 Uhr - Eintritt 7 € / ermäßigt 5 €

Lesung und Gespräch mit dem Autor Chris Kraus

© Diogenes Verlag

© Diogenes Verlag

Moderation: Martina Sulner

 

Veranstaltungsort: Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1a, 21335 Lüneburg

 

Eintritt: 7,- € / ermäßigt: 5,- €

 

Der Roman "Das kalte Blut" erzählt die Geschichte zweier deutschbaltischer Brüder im Strudel des 20. Jahrhunderts, ein Drama von Verrat und Selbstbetrug, das von Riga über Moskau, Berlin und München bis nach Tel Aviv führt. Hub und Koja Solm sind einander in aufrichtiger Bruderliebe zugetan: strahlend-extrovertiert der Ältere, empfindsam der Jüngere. Koja möchte wie sein Vater als Künstler leben, doch politische Umbrüche und finanzielle Sorgen machen ihm einen Strich durch die Rechnung. Und so lässt sich Koja in den dreißiger Jahren von seinem großen Bruder Hub in die NS-Bewegung in Lettland und später in Berlin hineinziehen. Die Geschichte der Solms ist auch die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert: des Untergangs einer alten Welt im Strudel von Krieg und Gewalt.

 

Chris Kraus, geboren 1963 in Göttingen, ist Filmregisseur, Drehbuchautor und Romancier. Seine Filme (darunter "Scherbentanz" und "Poll") wurden vielfach ausgezeichnet. "Vier Minuten" mit Monica Bleibtreu und Hannah Herzsprung gewann 2007 den Deutschen Filmpreis als bester Spielfilm. Sein neuer Film, die Tragikomödie "Die Blumen von gestern" mit Lars Eidinger in der Hauptrolle, startete im Januar 2017 in den Kinos.

 

Veranstalter: Literaturbüro Lüneburg, Nordost-Institut (IKGN) und das Kulturreferat für Ostpreußen am Ostpreußischen Landesmuseum

 

Wir empfehlen eine Kartenreservierung unter Tel.: 04131-3093687


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