Ostpreußisches Landesmuseum

Willkommen auf der Seite des Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung

Im August 2018 wiedereröffnet, präsentiert Ihnen das Ostpreußische Landesmuseum mit neuer Deutschbaltischer Abteilung neben seinen wechselnden Sonderausstellungen eine vollkommen neugestaltete Dauerausstellung: Erforschen Sie Bernstein im hauseigenen Labor, spähen Sie vom Hochsitz in die weiten Wälder des ehemaligen Ostpreußens, verfolgen Sie den Weg vom Aufstieg Preußens bis zur Reichsgründung, erfahren Sie mehr über das Schicksal der Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg, entdecken Sie die Hansezeit, betrachten Sie bedeutende Kunst von Lovis Corinth und Käthe Kollwitz und lernen Sie die berühmten Trakehner-Pferde kennen. Ein Höhepunkt ist zudem die Deutschbaltische Abteilung, die erstmals die Geschichte der Deutschbalten museal aufbereitet. Freuen Sie sich auf eine lebendige und abwechslungsreiche Ausstellung!

Im Museumsshop wartet schöner Bernsteinschmuck und interessante Fachliteratur auf Sie. Das MuseumsCafé Bernstein lädt mit leckeren Köstlichkeiten zum Verweilen ein.

Aktuell befindet sich unser Internetauftritt noch im Aufbau, dennoch finden Sie hier die wichtigsten Informationen sowie Veranstaltungen.


Institutionelle Förderer

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und aus Mitteln des Landes Niedersachsen.

Die Erweiterung und Modernisierung des Ostpreußischen Landesmuseums in Lüneburg und die Integration einer Deutschbaltischen Abteilung wurden gefördert von:

Veranstaltungen:

Kabinettausstellung: Als Kostbarkeiten empfunden – Aquarelle von Heinrich Bromm


26. Januar 2019 bis 12. Mai 2019

 

Der Königsberger Maler Heinrich Bromm (1910-1941) war ein Ausnahmetalent. Viele Texte und seine Arbeiten belegen es. Sein Lehrer an der Kunstakademie, Eduard Bischoff, schrieb über ihn: Er machte mit seiner Malerei mehr Schule unter den Studierenden als die dort lehrenden Meister. Besonders hervorgehoben wurden seine Aquarelle. Von diesen sind noch etwa 100 Blatt von der Familie Bromms 1945 aus Königsberg auf der Flucht gerettet worden.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl dieser souveränen Landschaftsschilderungen: Seine besondere Art, durch Formenvereinfachung und einzelne Details andererseits den Gesamteindruck der Landschaft hervorzuheben, ruft damals wie heute Erstaunen hervor. Bromm wuchs in Königsberg auf und studierte an der dortigen Kunstakademie 1929 bis 1932 und 1936 bis 1938 bei Fritz Burmann (1892-1945) sowie als Meisterschüler bei Eduard Bischoff (1890-1974). 1941 fiel er als Soldat in Russland.

Eröffnung
Freitag, 25. Januar 2019, 18.30 Uhr, Eintritt frei!

Führung durch die Kabinettausstellung
Dienstag, 5. Februar 2019,
14.30 bis 16.30 Uhr, Eintritt zzgl. 3,- €
(inklusive Kaffee und Gebäck)
Führung: Dr. Jörn Barfod (Kustos des Ostpreußischen Landesmuseums)
Eine Veranstaltung der Reihe „Museum erleben“.

Die Teilnehmerzahl bei unseren Veranstaltungen
ist begrenzt. Bitte reservieren Sie unter:
+49 (0) 4131 75 99 50, E-Mail: Enable JavaScript to view protected content.

Kinderclub: Auf Störtebekers Spuren


Donnerstag, 28. März 2019, 15 bis 17 Uhr,
Eintritt frei!

Kinderclub im Museum mit Taalke Schmidt
Für Schulkinder von 6 bis 12 Jahren

Der Kinderclub ist für alle Kinder, die Lust haben, jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat einen spannenden Nachmittag im Museum zu erleben.
Viele Themen, die es im Museum zu entdecken gibt, sind auch für Kinder interessant und können mit Hilfe pädagogischer Anleitung die Möglichkeit bieten, auf kreative Weise neue Welten zu erschließen.

Der Einstieg ist jederzeit möglich, eine Anmeldung erforderlich:
+49 (0) 4131 75 99 50, E-Mail: Enable JavaScript to view protected content.

Bernstein – ein Stoff voller Überraschungen


Dienstag, 2. April 2019, 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr,
3,00 € zzgl. Eintritt (inkl. Kaffee und Gebäck)

Führung im Rahmen der Veranstaltungsreihe Museum erleben mit Dr. Christoph Hinkelmann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am OL

Bernstein ist fossiles Baumharz und mindestens eine Million Jahre alt. Seit Jahrtausenden nutzt es der Mensch für verschiedene Zwecke und da er sich seine Herkunft lange Zeit nicht erklären konnte, ranken sich eine Fülle von Legenden und Mythen um ihn.

Der Vortrag wird auf Grundlage der neuen Ausstellung und ihrer Besonderheiten auf die faszinierende Vielfalt und Geschichte wertvoller Handelsware, begehrter Kunstgegenstände und exklusiver naturkundlicher Studienobjekte eingehen.

Museum erleben ist unsere Veranstaltungsreihe, die Sie einlädt, das Ostpreußische Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung auf besondere Weise zu entdecken. Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat, nachmittags ab 14.30 Uhr, können Sie an interessanten Ausstellungsrundgängen, Vorträgen, Filmen und weiteren besonderen Angeboten teilnehmen. Anschließend gibt es bei Kaffee und Gebäck ein gemütliches Beisammen und die Möglichkeit, sich über das Erlebte auszutauschen.

Eine vorherige Anmeldung unter +49 (0)4131 759 950 oder Enable JavaScript to view protected content. ist aufgrund der begrenzten Platzzahl erforderlich.

Beate Uhse – das Recht auf Liebe


Dienstag, 2. April 2019 um 19.00 Uhr,
Eintritt 7 €

Ein Film von Hansjörg Thurn
mit Franka Potente in der Titelrolle
in der Reihe „Nordöstliche Spuren im Kino“
im SCALA Programmkino,
Apothekenstraße 17, 21335 Lüneburg

Einführung: Dr. Friederike von Natzmer

Der Film erzählt die Geschichte der Beate Uhse, einer der schillerndsten deutschen Unternehmerinnen. Sie gilt als eine der Wegbereiterinnen zu einer offeneren und freieren Gesellschaft. Beate Uhse wurde 1919 in Ostpreußen geboren. Am Ende des Zweiten Weltkriegs floh sie mit einem von ihr gekaperten Flugzeug vor der Roten Armee in die britische Besatzungszone. In Flensburg angekommen, nutzte sie die zunehmende Nachfrage nach Aufklärung und Verhütung und gründete ihr eigenes Unternehmen. Bereits 1946 begann sie mit dem Verkauf einer Verhütungsbroschüre „Schrift X“. Bald hatte sie weitere Ratgeber und Kataloge sowie Kondome und Sexartikel im Sortiment. Ihre Firma wuchs und hatte einen immer größeren Erfolg. Doch der Kirche, der Staatsanwaltschaft und vielen erbosten Bürgern war sie ein Dorn im Auge. Zahllose Gerichtsprozesse, etwa wegen Anstiftung zur Unzucht, Betrugs, Gefährdung der Jugend oder Beleidigung, wurden gegen sie und ihre Firma geführt. Der öffentliche Kampf und die vielen Gerichtsverhandlungen gingen nicht spurlos an ihr und ihrer Familie vorbei…

Vor dem Film wird Diplompädagogin Dr. Friederike von Natzmer kurz in das Leben und Wirken von Beate Uhse einführen. Frau von Natzmer arbeitete in der Ausbildung von Lehrern, Sozialpädagogen und in der Erwachsenenbildung. Seit 25 Jahren beschäftigt sie sich mit den Lebensläufen ostpreußischer und baltischer Frauen und ist eine Spezialistin auf dem Gebiet außergewöhnlicher, weiblicher Biografien.

Veranstalter: SCALA Programmkino, Nordost-Institut (IKGN) und das Kulturreferat am Ostpreußischen Landesmuseum

Der lange Weg. Von der Memel zur Moskwa


Mittwoch, 3. April 2019, 18.30 Uhr, Eintritt 6 €

Lesung mit Arno Surminski aus seinem neuen Roman aus der Zeit der napoleonischen Kriege

Kein Krieg ist die Toten wert, die er fordert. Dies ist die klare Botschaft im neuen Roman des großen Ostpreußen-Chronisten Arno Surminski. Sein Protagonist zieht für Napoleon in den Krieg – doch das erhoffte Abenteuer wird mehr und mehr zum Alptraum.

Ostpreußen im Jahr 1812. Martin Millbacher, Sohn eines Bauern an der Memel, lässt sich vom Glanz der napoleonischen Armee verführen.  Er hofft auf Abenteuer und reiche Beute, doch sein Weg nach Moskau und zurück hält anderes für ihn bereit. Er gerät in die Schlachten von Smolensk und Borodino, erlebt die Feuersbrunst von Moskau und schließlich das massenhafte Sterben an der Beresina wie im litauischen Wilna.

Sprachgewaltig erzählt Arno Surminski vom Schicksal des jungen Ostpreußen in den Wirren des napoleonischen Russlandfeldzugs. Sein Roman ist lebendige Geschichte, nicht aus der Sicht von Generälen und Monarchen, sondern aus der Perspektive des einfachen Soldaten. Kein Ruhmesblatt für die Herrscher, die für die Kriege verantwortlich sind ...

Arno Surminski, 1934 in Jäglack/Ostpreußen geboren, wuchs als Flüchtlingskind im schleswig-holsteinischen Trittau auf. Bekannt wurde Surminski mit vielen Erzählungen und Romanen, die sich meist mit dem Schicksal der Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten und ihren Bemühungen, im Nachkriegsdeutschland Fuß zu fassen, auseinandersetzen. Der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller - zuletzt mit dem Bundesverdienstkreuz - lebt und arbeitet in Hamburg.

Kartenreservierung: Tel. 04131-759950 oder Enable JavaScript to view protected content.

Öffentliche Sonntagsführung: Vom Leben in der Hansezeit


Sonntag, 7. April 2019, 14 Uhr, regulärer
Museumseintritt zzgl. 1,50 €

Führung mit Petra Vollmer

Das Ostpreußische Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung bietet jeden ersten Sonntag im Monat um 14 Uhr eine öffentliche Führung zu unterschiedlichen Themen an.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Aquarellmalen für Kinder von 8-12 Jahren


Dienstag, 9. April, Mittwoch, 10. April,
Donnerstag, 11. April,
und Freitag 12. April 2019,
jeweils von 14.30 bis 17.00 Uhr, Kosten: 4,00 € pro Kind pro Tag (inkl. Material)

Osterferientage im Museum für Kinder von 8 bis 12 Jahren
 

Wir wollen in der Ausstellung Bilder von großen Malern betrachten und uns anregen lassen, eigene Bilder zu malen. Ganz tolle Effekte erreicht man durch die besondere Aquarellmalerei. Die wollen wir unter Anleitung der Künstlerin Petra Vollmer üben. Jeden Tag kannst Du Dir ein neues Motiv überlegen. Du kannst Dich für alle Tage oder auch nur einzelne Tage anmelden.

Anmeldung: Tel. 04131 759950 oder per E-Mail an Enable JavaScript to view protected content.

Ostpreußen Saga – Lesung mit Bestsellerautorin Ulrike Renk


Mittwoch, 10. April 2019, 18.30 Uhr,
Eintritt 8,00 €

Lesung mit der Bestsellerautorin Ulrike Renk

Ostpreußen in der Zwischenkriegszeit: Frederike verbringt eine glückliche und unbeschwerte Kindheit auf dem Gut ihres Stiefvaters in der Nähe von Graudenz. Bis sie eines Tages erfährt, dass ihr Erbe verloren gegangen ist. Ihre Zukunft ist mehr als ungewiss. „Das Lied der Störche“, erschienen 2017, ist der Auftakt zur „Ostpreußen Saga“ von Ulrike Renk. Mit einer eindrucksvollen Schilderung der damaligen Zeit, nimmt uns die Autorin auf eine spannende Reise nach Ostpreußen in die Welt der Gutshöfe mit. Im Fortsetzungsband „Die Jahre der Schwalben“ heiratet Frederike. Kurz nach der Hochzeit erfährt sie, dass ihr Mann schwer krank ist. Der Abschluss der Trilogie bildet schließlich „Die Zeit der Kraniche“. Der Zweite Weltkrieg geht zuende. Sowjetische Truppen besetzen das Land.  Die Deutschen fliehen. Wird Frederikes Familie diese schweren Zeiten überstehen?

Diese Trilogie ist eine berührende und sehr erfolgreiche Familien-Saga, die auf wahren Begebenheiten beruht. Die Gesamtauflage liegt jetzt bei gut 300.000 Exemplaren.

Ulrike Renk, Jahrgang 1967, studierte Literatur und Medienwissenschaften und lebt mit ihrer Familie in Krefeld. Bekannt ist sie vor allem für ihre historischen Romane, sie schreibt aber auch Liebes- und Jugendromane.

Eine Veranstaltung des Kulturreferats am Ostpreußischen Landesmuseum und der Buchhandlung „Lünebuch“ in Lüneburg.

Kartenvorverkauf in der Buchhandlung am Markt „Lünebuch“ in Lüneburg und im Ostpreußischen Landesmuseum; Kartenreservierung: Tel. 04131-759950 oder Enable JavaScript to view protected content.

Kinderclub: Auf Bernstein-Schatzsuche


Donnerstag, 11. April 2019, 15 bis 17 Uhr,
Eintritt frei!

Kinderclub im Museum mit Janina Stengel
Für Schulkinder von 6 bis 12 Jahren

Der Kinderclub ist für alle Kinder, die Lust haben, jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat einen spannenden Nachmittag im Museum zu erleben.
Viele Themen, die es im Museum zu entdecken gibt, sind auch für Kinder interessant und können mit Hilfe pädagogischer Anleitung die Möglichkeit bieten, auf kreative Weise neue Welten zu erschließen.

Der Einstieg ist jederzeit möglich, eine Anmeldung erforderlich:
Tel. +49 (0) 4131 75 99 50, E-Mail: Enable JavaScript to view protected content.

Balance und Perspektiven – Retrospektive des Künstlers Hubertus von der Goltz


Sonderausstellung vom 13. April 2019 bis
6. Oktober 2019

Ausstellungseröffnung in
Anwesenheit des Künstlers Hubertus von der Goltz

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Ausstellungseröffnung am
Freitag, 12. April 2019, 18.30 Uhr, Eintritt frei!

Programm
Grußwort: Dr. Joachim Mähnert
Ostpreußisches Landesmuseum
Katrin Schmäl
Hansestadt Lüneburg
Vortrag: Dr. habil. Rosa Gräfin von der Schulenburg
Akademie der Künste, Berlin
Einführung: Dr. Jörn Barfod
Ostpreußisches Landesmuseum

Musikalische Umrahmung mit dem Jazz-Duo von Tilman Oberbeck.

„Der Einzelne und seine Balance zwischen Denken, Handeln und Sein“, mit diesem Gedanken umreißt der 1941 in Ostpreußen geborene Künstler Hubertus von der Goltz sein künstlerisches Schaffen. Der international tätige Bildhauer und Installationskünstler ist heute mit seinen Arbeiten in Europa, Amerika und Asien vertreten.
Die menschliche Figur steht dabei immer im Mittelpunkt der Werke. Aber sie befindet sich auch immer in einem
größeren Raum, der als Herausforderung gesehen werden kann. In den Arbeiten zum Thema „Balance“ erobert
die Figur sichtbar den Raum. Durch die Erstreckung des Objekts in die Weite wird die menschliche Figur jedoch
kleiner und erscheint nun als Silhouette. Um raumgreifender werden zu können, scheint von der Goltz eine
Dimension zu verlassen.

Hubertus von der Goltz studierte nach einer Klavierbauerlehre 1968 bis 1977 an der Berliner Hochschule
der bildenden Künste. Während eines Italien-Stipendiums 1978-1979 fand er wesentliche Impulse für seine
späteren Arbeiten. 1980-1985 war er künstlerischer Mitarbeiter an der Berliner Hochschule, 1988-1989 dort
als Gastprofessor tätig. Seither arbeitet er als freischaffender Künstler international. Die Ausstellung ist als Retrospektive angelegt. Zu den bildhauerischen Arbeiten der frühen Schaffenszeit gehören viele eigenwillige Portraits und Ganzfiguren in verschiedenen Materialien. Mit den „Balance“-Figuren, die bald auch den öffentlichen Raum eroberten, kam sein Durchbruch zu großer Bekanntheit. Durch die Konzentration auf die Silhouette in der Balance kam von der Goltz schließlich auch zum Wandbild und zur Grafik. Aus allen Bereichen des Schaffens zeigt der Künstler gültige Werke. Die Arbeiten im öffentlichen Raum werden medial vermittelt.

Rienzi und die Kühe von Onkel Friedrich


Dienstag, 16. April 2019, 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr,
3,00 € zzgl. Eintritt (inkl. Kaffee und Gebäck)

Die Königsberger Kunstakademie im 19. Jahrhundert

Führung im Rahmen der Veranstaltungsreihe Museum erleben mit
Dr. Jörn Barfod, Kustos am OL

Die Königsberger Kunstakademie bestand 100 Jahre lang von 1845 bis 1945. Die Sonderführung durch die Dauerausstellung des Ostpreußischen Landesmuseums präsentiert die Arbeiten aus der ersten Hälfte ihres Bestehens. Die Anfänge im Zeichen des Historismus, der Schwerpunkt Landschaftsmalerei und die beiden berühmtesten Künstler, die ihre erste Ausbildung in Königsberg erfuhren: Lovis Corinth und Käthe Kollwitz. Bei ihnen finden wir die Hinwendung zur Realität.

Museum erleben ist unsere Veranstaltungsreihe, die Sie einlädt, das Ostpreußische Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung auf besondere Weise zu entdecken. Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat, nachmittags ab 14.30 Uhr, können Sie an interessanten Ausstellungsrundgängen, Vorträgen, Filmen und weiteren besonderen Angeboten teilnehmen. Anschließend gibt es bei Kaffee und Gebäck ein gemütliches Beisammen und die Möglichkeit, sich über das Erlebte auszutauschen.

Eine vorherige Anmeldung unter +49 (0)4131 759 950 oder Enable JavaScript to view protected content. ist aufgrund der begrenzten Platzzahl erforderlich.

Kinderclub: Landschaftsmalerei mit Aquarellfarben


Donnerstag, 25. April 2019, 15 bis 17 Uhr,
Eintritt frei!

Kinderclub im Museum mit Janina Stengel
Für Schulkinder von 6 bis 12 Jahren

Der Kinderclub ist für alle Kinder, die Lust haben, jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat einen spannenden Nachmittag im Museum zu erleben.
Viele Themen, die es im Museum zu entdecken gibt, sind auch für Kinder interessant und können mit Hilfe pädagogischer Anleitung die Möglichkeit bieten, auf kreative Weise neue Welten zu erschließen.

Der Einstieg ist jederzeit möglich, eine Anmeldung erforderlich:
Tel. +49 (0) 4131 75 99 50, E-Mail: Enable JavaScript to view protected content.

Studienreise: Ostpreußische Spuren in Bayern


Eine Studienreise nach München, Regensburg, Ellingen und Ansbach
vom 1. bis zum 8. Juli 2019

Wissenschaftliche Leitung: Dr. Jörn Barfod,
Kustos des Ostpreußischen Landesmuseums in Lüneburg

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Agata Kern, Kulturreferentin für Ostpreußen und das Baltikum
am Ostpreußischen Landesmuseum
Heiligengeiststraße 38, 21335 Lüneburg
Tel.: +49 (0)4131-7599515
E-Mail: Enable JavaScript to view protected content.

Von den 12,9 Millionen Einwohnern Bayerns hat jeder zweite einen Vertreibungshintergrund. Das Land ist sich der weitverzweigten Wurzeln bewusst und unterstützt verschiedene Einrichtungen, die sich dem Andenken der Kultur und der Weiterentwicklung des kulturellen Austausches mit den ehemaligen deutschen Siedlungsgebieten im östlichen Europa widmen.

Das Ostpreußische Landesmuseum Lüneburg lädt auf eine Spurensuche in den Süden Deutschlands ein, die an geschichtsträchtige Orte führt und sich mit dem Wirken der Ostpreußen und ihrer Nachfahren beschäftigt. So besuchen wir in München den Verlag „Gräfe und Unzer“. Heute ist das Haus vor allem für seine Kochbücher und Ratgeber bekannt, seinen Mitarbeitern wird jedoch immer noch die Gründung 1722 und das über zweihundertjährige Wirken in Königsberg nahegebracht. Der Verlag unterhält im Verlagsgebäude einen Gedenkraum, in dem viele Exponate, Dokumente und Erstausgaben ausgestellt werden. Wir sind zu Gast im Haus des Deutschen Ostens und im Adalbert-Stifter-Verein. Eine Stadtbesichtigung rundet das Programm ab. Einen Rundgang durch die Geschichte Preußens erleben wir in Oberschleißheim: Die Ausstellung der dort ansässigen Ost- und Westpreußenstiftung widmet sich vor allem den Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten. Im Alten Schloss Schleißheim bietet das Bayerische Nationalmuseum eine Abteilung mit ausgesuchten Preziosen ostpreußischer Kultur und Kunst.

Weitere Station unserer Reise ist das mittelalterliche Regensburg, seit 2006 UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt bietet auch bezüglich unserer Spurensuche ganz besonders interessante Schätze. Im Museum Kunstforum Ostdeutsche Galerie besuchen wir eine Dauerausstellung, welche künstlerische Objekte mit biografischen, historischen und thematischen Bezügen zu den ehemals deutsch geprägten Gebieten im östlichen Europa präsentiert. Wir widmen uns besonders Werken von Max Pechstein, Käthe Kollwitz und Lovis Corinth.

Schließlich sind wir noch in Ellingen und Ansbach. In Ellingen besuchen wir das Kulturzentrum Ostpreußen, das in einem alten Ordensschloss interessante Ausstellungen zur Geschichte Ostpreußens und ein Archiv beherbergt. Letzte Station unserer Reise ist das wunderschöne Ansbach, in dessen Straßen und Gassen noch heute das Erbe der Hohenzollern spürbar ist. Hier wurde auch Albrecht von Brandenburg-Ansbach geboren. 1511 war er mit 21 Jahren Hochmeister des Deutschen Ordens. Unter Einfluss von Martin Luther löste er 1525 den alten Deutschordensstaat auf, führte die Reformation ein und gründete das Herzogtum Preußen.

Sommerferienprogramm: Finde den Schwerpunkt – Balancieren und das Gleichgewicht halten


Sommerferientage 23. bis 26. Juli 2019, tgl. von 13.30 bis 16.30 Uhr, 4,00€ pro Tag
Achtung: Kinder mit der Hansecard bezahlen nur 50%!


Anmeldungen für einzelne Tage oder die ganze Woche sind möglich.
Für Kinder von 8 bis 12 Jahren.

Es entstehen vergnügliche-fragile Gebilde aus Alltagsgegenständen und Fundstücken, die auf einem Bindfaden balancieren oder sich an Fäden gegenseitig die Waage halten. Das sind Fingerübungen für das Gleichgewicht. Und es geht nicht ohne Kleben, Bohren, Biegen, Kippeln und Wackeln. Vielleicht stürzt mal einer ab, aber zuletzt werden alle „Balancierer“ auf dem Seil tanzen.
Die Balance soll zudem mit Collagen auf dem Paper gehalten werden. Ein künstlerisches Experiment, dass richtig Spaß macht. Die Sonderausstellung „Balance und Perspektiven“ mit den außergewöhnlichen Werken des zeitgenössischen Künstlers Hubertus von der Goltz werden dazu anregen.

Das Sommerferienprogramm steht unter der künstlerischen Anleitung von Petra Vollmer.

Von der Zeichnung zum dreidimensionalem Objekt – Zeichnung und Plastik im Dialog


5. bis 9. August 2019, tgl. 14.00 bis 17.00 Uhr, 150€ (zzgl. 10 € Material) für die ganze Woche

Künstlerische Sommerakademie im Rahmen der Sonderausstellung „Perspektive und Balance – Hubertus von der Goltz“

Als die Künstler sich von dem Diktat der strengen Regeln der Künstlergilden zu befreien suchten und sich als Freischaffende verstanden, wurden die Grenzen zwischen den Gattungen der bildenden Kunst fliesender. Im 19. und 20. Jahrhundert haben viele Künstler in ihrem Werk neben Malerei und Grafik, der plastischen Gestaltung nachvollzierbare Aufmerksamkeit geschenkt. Mit einer Übertragung des Motivs aus der zweiten in die dritte Dimension wurde eine Bereicherung der künstlerischen Ideen erreicht.
In unserer Sommerakademie werden wir den Weg der Entwicklung einer Idee von einer Skizze bis zum dreidimensionalen Objekt gehen. Die Skizze dient als erster Schritt im Prozess der Werksentstehung aus der Fläche zum Raum.

Die Künstlerin Elena Steinke (Breklumer Artstudio) wird die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihrem Schaffen begleitend unterstützen.

Anmeldung erforderlich unter +49 (0)4131 759 950 oder Enable JavaScript to view protected content.

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